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Workshops

Vortrag mit Ravi Ravindra (Zoom)

Am 31. Juli 2021 um 18:00 Uhr:
Die mögliche Entwicklung des Menschen aus der Perspektive der Traditionen.
Annäherung an eine innere Arbeit.

Unkostenbeitrag 15,- €
(via PayPal/mohueb@yahoo.de oder Banküberweisung: Monika Hübner, GLS Bank, IBAN DE39 4306 0967 8229 8751 00)

Der Abend beginnt mit einer geführten Meditation.
Ravi Ravindra wird anschließend einen Vortrag zum Thema halten und eröffnet danach den Raum für persönliche Fragen und Beiträge.
Wir freuen uns sehr, ihn wieder bei uns begrüßen zu können.

In diesem Vortrag werden wir einige der auffälligen Ähnlichkeiten zwischen den abrahamitischen Traditionen und den indischen Traditionen sowie einige signifikante Unterschiede untersuchen. Eine Gemeinsamkeit aller Lehren ist, dass ich nicht zur Wahrheit oder zu Gott kommen kann, solange ich so bleibe, wie ich bin. Daher ist eine radikale Transformation meines gesamten Seins erforderlich.

Zum besseren Verständnis betonen wir den Hauptunterschied zwischen den beiden Strömen der Spiritualität, der sich aus der Tatsache ergibt, dass es in Indien keinen Schöpfungsmythos gibt. Stattdessen gibt es einen Emanationsmythos. Brahman – die unerkennbare Weite, Endlosigkeit und Ewigkeit – schuf die Welt nicht; Es wurde die Welt. Daher enthält alles, was existiert, ein Teilchen von Brahman, und der Ruf an jede Kreatur besteht darin, diese Ebene in sich selbst zu finden und mit ihr vereint zu sein. Folglich wird die wesentliche Einheit aller im Bereich der Realität subtiler betont als das manifestierte Universum. In den abrahamitischen Traditionen ist es eine Gotteslästerung, wenn ein Geschöpf selbst auf höchster Ebene behauptet, eins mit Gott zu sein. Der Schwerpunkt liegt auch auf der Einzigartigkeit jedes Wesens